Workshop: „Digitale Innovation für Handwerk & Gewerbe in offenen Werkstätten und Forschungslabs“ in Salzburg

Am 27.02.2018 luden das Innovation Lab der Salzburg Research Forschungsgesellschaft und das Happylab Salzburg zum Workshop „Digitale Innovation für Handwerk & Gewerbe in offenen Werkstätten und Forschungslabs“ ein.

v.l. Veronika Hornung-Prähauser (SRFG), Chiara Salatin (Ecipa), Michael Ebner (Holz in Form), Reinhard Tranninger (Commend Intern. GmbH), Christian Riedlsperger (Happylab Salzburg), Christoph Schranz und Johannes Innerbichler (SRFG) (Foto: Salzburg Research)

Die für eine beschränkte Teilnehmerzahl von 30 Personen organisierte Veranstaltung, bot ein abwechslungsreiches Programm. Nach der Begrüßung der Gastgeber Frau Mag. Dr. Veronika Hornung-Prähauser (Salzburg Research, Leiterin des Forschungsbereichs Innovation) und Christian Riedlsperger (LabManager Happylab Salzburg) berichteten Salzburger Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen von ihren praktischen Erfahrungen und Eindrücken, die sie bei der Zusammenarbeit mit offenen Werkstätten (Labs, Makerspaces & Co.) sammeln konnten. Sie haben beispielhaft erzählt, dass sich- je nach Projekt- alle Aufgaben des Innovationsprozesses-von Ideenentwicklung, Prototypenfertigung zu Kleinserienherstellung und Unternehmensgründungen- in und mit den Betreuern in einem Lab stattfinden kann:

  • Tischlerei „Holz in Form“- Michael Ebner: Individuelle Kleinserien für Holzbretter Gastronomie
  • COMMEND International GMBH – Reinhard Tranninger: Individuelle Klingel- und Telefontableaus (v.a. für Tunnelalarmtelefone)
  • MIUT – Susanna Vogel (iV. Christian Riedlsperger): alle Schritte von Idee, Design, Prototyp, Kleinserie bis hin zu Unternehmensgründung (Interior-Design)
  • BUTTERBROT – Adelheid Rainer: Materialerprobung (Erprobung von Laserschneidung für veganes Leder, z.B. für Hundebedarfartikel)

Nach zwei weiteren kurzen Impulsbeiträgen zum Thema „Der digitale Twin – Wenn physische und digitale Welt verschmelzen“ (Christoph Schranz, Salzburg Research, Open IOT-Lab) und „Der Fahrplan zum innovativen Geschäftsmodell – Wie komme ich von meiner Produktidee zum Markt?“ (Petra Stabauer BSc MSc, i.V. Veronika Hornung-Prähauser Salzburg Research, InnovationLab) fand ein intensiver Austausch mit allen TeilnehmerInnen über den Nutzen und Einsatz von neuen digitalen Werkzeugen, 3D-Drucker, LaserCutter, Präzisionsgeräte etc. im Innovationsverlauf statt.Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen sich noch selbst vom Open IOT-Lab der Salzburg Research als auch vom Happylab Salzburg überzeugen und an einem Rundgang teilnehmen.

Die gelungene Veranstaltung diente u.a. als Auftakt, um interessierte regionale Vertreter unterschiedlicher Handwerks- und Gewerbebranchen auf die geplante „Innovation Challenge“ (Kurzinfos hier: https://www.exploreinnospaces.eu/innovationschallenge) aufmerksam zu machen. Bei dieser werden länderübergreifend (Italien-Österreich) bis zu 20 KMUs eingeladen, das im Projekt Labs.4.SMEs neu erarbeitete Kooperationsmodell und den daraus entstandene Lösungsansatz in realen Innovationsprojekten zu testen. Die Ergebnisse sollen beispielgebend für die Steigerung des Innovationspotentials in den Regionen sein.

Kommentare sind deaktiviert.