Lead-User-Methode

Zahlreiche Produktinnovationen wurden nicht von Herstellern, sondern von Nutzern geschaffen. Wenn Nutzer in die Innovations-aktivitäten eingebunden werden, sind die Produkte innovativer, marktorientierter und erfolgreicher. Die größte Innovationskraft liegt bei den Lead-Usern, d.h. bei den Trägern innovativer Bedürfnisse.
Mit der Lead-User-Methode (MIT) können Ideen und Potenziale der Außenwelt gezielt in die eigene Organisation eingebunden werden. „Insourcing“ ist vor allem für KMU interessant, weil sie oft keine F&E-Abteilungen haben. Folgende Phasen der Lead-User-Methode können grob unterschieden werden:

Nutzen

  • Identifikation von neuen Kundenbedürfnissen, die dem Massenmarkt voraus eilen
  • Identifikation und Übersetzung von Trends in konkrete Produktkonzepte
  • Erhöhung der Ideenqualität in der frühen Innovations-phase durch die Einbeziehung der Nutzer
  • Reduktion der Floprate
  • Ideengenerierung mit hohem Innovationsgehalt